Pokal: Wattenscheid 09 vs. 1.Fc Köln (0:4)

Nach einer Ereignisreichen Woche im deutschen Fussball war zumindest für die Damenmannschaften und Amateurvereine wieder Spielbetrieb angesagt.
Uns führte das Pokallos dieses Mal ausnahmsweise nicht in den Süden,sondern in den schönen Ruhrpott.Genauer gesagt durften wir zum Traditionsverein Wattenscheid 09 nach Bochm fahren.
Bei ganz miesem Herbstwetter gelang es unserer Mannschaft schon in der 1.Minute das Spiel für sich zu entscheiden durch das 1:0 von der wieder einmal überragenden Bilgin Defterli.
Die exakt 203 Zuschauer konnten im Verlaufe des Spiels weitere 2 Tore von unserer Topstürmerin und eines von Nicole Bender bewundern.Von Wattenscheid bleibt lediglich eine vergebene 1000% Torchance in Erinnerung,der Platzverweis von Hoffmann und das 1a Stadionlied „Wir sind die 09-Ladies“ in Erinnerung.
Alles in Allem ein typisches Spiel unserer Damen,volle Kontrolle über den Gegner und somit nie wirklich Gefahr dieses Spiel zu verlieren.

Zum Spiel in der Lohrheide fanden sich ca.30 „Hooligans“ aus der Domstadt ein um natürlich Remmi Demmi zu machen.Doch entgegen aller Befürchtungen hielten sich eben jene Personen lediglich am Bierstand auf oder beschränkten sich darauf zu singen.Die Abneigung gegenüber der Spielverlegung brachte man durch ein kleines Spruchband zum Ausdruck.
Vielleicht sollte das „Derby“ in 2 Wochen doch lieber in die neu errichtete „Bayarena“ oder ins Kölner Südstadion verlegt werden,da sich trotz der Überschneidung im Profibereich bereits mindestens 1000 Hooligans aus der Domstadt angekündigt haben.

Nunja,der Weg ist frei für den 1.Fc Köln dieses Jahr mit beiden Mannschaften das DFB-Pokalfinale zu erreichen.Blicken wir gespannt auf die Auslosung für das Viertelfinale am 21.November um 16:00 Uhr in Duisburg.

Verlegung des Derbys

Diese Spielverlegung und auch das Medieninteresse an diesem Thema ist einfach nur lächerlich.
Handhabt man es beim DFB jetzt auch so wie bei den Amateurmannschaften der Herren,indem man fast jedes Spiel parallel zu den Profis stattfinden lässt?
Danke DFB du…

Groundhopping

Samstag Morgen, 04:30 Uhr.Der Start in ein krankes Fussballwochenende.So machte man sich mit einem Transporter mit 7 Mann gefüllt auf in Richtung Liechtenstein um dort zuerst den Länderpunkt zu machen.Dafür hat man sich das grandiose Spiel Liechtenstein vs. Graubünden (Schweiz) ausgewählt.Hört sich eigentlich noch ganz okay an,aber dort spielten die U 13 Vertretungen eben beider Mannschaften.Pünktlich um 12:45 Uhr erreichte man den Freizeitpark Widau,also pünktlich zum Kick-Off um 13:00 Uhr.Der Freizeitpark Widau liegt in Ruggel,unweit der Österreichischen Grenze.Die ganze Anlage,welche von einem wunderbaren Panorama umgeben ist,sieht noch relativ Neu aus.Das Spiel war zumindest auf der Hauptgeraden mit 3 Stufen gut besucht.

Über das Spie selber gibt es nicht viel zu sagen,ausser,dass in Liechtenstein wohl andere Regeln beim Fussball gelten.So pfiff der Schiedsrichter zum Beispiel deutliche Fouls einfach nicht ab und die Linienrichter sind beide auf der selben Platzhälfte rumgeturnt.
So machte man sich also pünktlich nach dem Spiel wieder in Richtung Auto unterwegs um noch ein bisschen Kultur zu machen im Fürstentum und das Nötigste einzukaufen.
Dies gestaltete sich Recht einfach,obwohl sich doch eine Person der Allesfahrer offensichtlich in die schönste Frau Liechtensteins verliebt hatte.

Nach ein bisschen Kultur in Vaduz,sprich Schloss von Vaduz und Rheinpark Stadion ging es dann wieder in Richtung Österreich,wo um 15:15 Uhr der Zweitligakick SC Austria Lustenau vs. St.Pölten auf dem Plan stand.
Als Vertreter der Presse ist man dann auch so ziemlich genau zum Anpfiff auf den V.I.P. Parkplatz direkt hinter dem Gästeblock des Reichshofstadions gelassen worden,in welchen man sich dann auch begab.
Verwunderlich,dass der Gästeblock lediglich von 2 Fans von St.Pölten aufgesucht wurde.Deswegen war dieser wohl auch für alle zugänglich und man stand dort inmitten von Fans der Austria.

Das Stadion an sich war ein kleines Schmuckkästchen mit 3 Tribünen,wovon die Haupttribüne und die Heimtribüne überdacht waren.Auch vom Gästeblock hatte man eine wunderbare Sicht auf das Spielfeld und die gegnerischen Fans,die im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Bude gut gerockt haben.Erinnert ein bisschen an Burghausen,nur ohne Fangnetz.
Die Austria war von Vorne herein Spielbestimmend und hatte Chancen im Minutentakt.Nur die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig.Letztlich schaffte es die Heimmannschaft dann doch noch in der 79.Minute das 1:0 zu machen und die wichtigen 3 Punkte einzufahren um an Wacker Innsbruck dran zu bleiben.
Auch nach dem Spiel ging es ziemlich zügig wieder in Richtung Auto,da es wirklich ziemlich kalt auf der Tribüne war.

Kurz noch einen Hofer (Österreichischer Aldi) aufgesucht um grandioses Dosenbier für 43 Cent für alle zu kaufen und ab ging es wieder in Richtung Deutschland,genauer gesagt in Richtung München zu einem Kumpel,der uns beherbergte.Danke nochmal!
Nach etwas mehr als 2 Stunden fröhlichem Trinken und Karten zocken (BLITZ!:-D) erreichte man Dank unseres nicht kaputt zu kriegenden Kutschers die Landeshauptstadt Bayerns,in der die Mehrheit noch das Eishockey Match Deutschland vs. Slowakei in der Olympiahalle gemacht hatten.
Für den Rest ging es dann mit Münchenern erst in eine Kneipe (Hu Hu Hu Hugo!) und danach auf die Piste,genauer gesagt zur B.U. Party in der Kunstgalerie.
Zum Rest der Nacht nur 1.3.1.2!

Für mehr Fotos Rechts in der Linkliste schauen.

7. Spieltag: 1.FFC Frankfurt – 1.FC Köln (0:3)

Weiter ungeschlagener Tabellenführer: Mit einem 3:0-Erfolg vor sagenhaften 113 Zuschauern beim Tabellenschlusslicht FFC Frankfurt II verteidigten die FC-Damen erfolgreich die Tabellenführung. Nach dem 3:1-Erfolg in Löchgau ließen sich unsere Spitzenreiterinnen auch in Frankfurt nicht von ihrem Aufstiegstraum abbringen. Der Sieg gegen die Reservemannschaft des Bundesligisten war bereits der sechste in Folge.





Feiertagsbedingt hatten die FC-Damen ihr Heimrecht getauscht. Grund: In Hessen darf man an Allerheiligen bereits um 12 Uhr spielen, während dies in Nordrhein-Westfalen erst ab 18 Uhr möglich ist. So fanden sich zu unchristlicher Zeit am Deutzer Bahnhof drei Autobesatzungen der Allesfahrer-Fraktion ein. Zu Überraschung aller konnte man trotz der verheerenden Niederlage der Herren gegen Hannover in voll(zählig)er Stärke anreisen. Welch ein Kontrast zur Löchgau-Tour. Nach unspektakulären Rennmanövern auf der bereits wohlbekannten A3 erreichte man überpünktlich das Stadion am Brentanobad, Heimat des 1. FFC Frankfurt. Nachdem auf gewohntem Straßenbelag (nä, he süht et wirklich us, wie bei uns zo Huß!) fast die Nationalspielerinnen Prinz und Hingst den Fahrkünsten der Allesfahrer zum Opfer fielen, besichtigte man intensiv das Vereinsgelände inklusive Gaststätte. Rechtzeitig zum Warmmachen schickte man per Plakat Gratulationen an Billie Defterli, das Geburtstagskind des Tages. Beim Einlaufen zum Spiel visualisierten wir den Tabellenstand unserer Spitzenreiterinnen. Ergänzt von der „Sektion Damen“ der WH wurden die Damen gerade in der 2. Halbzeit nach Leibeskräften unterstützt. Kölsche Klassiker wie „Mer schenke dä Ahl e paar Blömcher“ wechselten sich mit kreativem Gesangesgut a la „Wir woll‘n mit euch duschen gehen“ und Pöbeleinlagen („Gelbe Schuhe, nix dahinter – NUMMER 11“) ab. Insgesamt präsentierten sich die Allesfahrer in großer Sangeslaune, welche sicherlich auch durch die prächtige Bewirtung im Vereinsheim angeheizt wurde.

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5. Spieltag: 1.FC Köln – TuS Wörrstadt (5:0)

Die FC-Damen sind zur Freude der Allesfahrersektion weiter auf der Siegerstraße. Nach den überzeugenden Erfolgen gegen Crailsheim legte man vor heimischen Kulisse gegen die TuS Wörrstadt nach. Mit 5:0 schickte man den Deutschen Meister von 1974 aus dem mit 850 Zuschauern gut gefüllten Franz-Kremer-Stadion.



Nach frühzeitiger Ankunft trotz diverser Parkplatzprobleme rund um das idyllisch gelegene Franz-Kremer-Stadion sammelte sich die Allesfahrer-Fraktion in bereits bekannten Gefilden. Eine positive Entwicklung war mit der Bindung weiterer bekannter Gesichter an die Damen-Mannschaft durchaus zu vermelden. Einige szeneintern populäre Anhänger mussten jedoch dem hohen Tempo des bisherigen Wochenendes Tribut zollen und fanden erst verspätet bis gar nicht den Weg Richtung Geissbockheim. Diesmal mussten wir jedoch auf die bisher ohne Probleme genutzten Fahnenplätze direkt an der Bande verzichten und bekamen einen eigenen Block zum Beflaggen. Anscheinend stellen wir durch das Betreten platznaher Bereiche ein derart hohes Sicherheitsrisiko dar, dass das Aufhängen am Zaun ab sofort nicht mehr in Frage kommt. Leider fanden sich auch diesmal für die Erlebnisorientierten unter uns im Franz-Kremer-Stadion kein Pendant des Gegners. Wer hier Ironie finden sollte, kann sich dies hier ausdrucken und mit Pattex auf den Monitor kleben!

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